Die balsamische Mond-Phase

Bereits gestern (1. April 2019) ist der abnehmendem Mond vom letzten Viertel in die balsamische Mondphase übergegangen. Astronomisch gesehen heißt das, der Mond ist nun mittlerweile 315°-359° vor der Sonne (bzw. nur noch 45°-1° von ihr entfernt) und nur noch als ganz dünne silberne Sichel in den Morgenstunden vor Sonnenaufgang sichtbar.

Es ist die Phase des Monats vor dem großen Neustartmoment des Mondzyklus – dem Neumond (am Freitag den 5. April um 10:51Uhr). Vielleicht möchtest Du dir ja einmal die Frage stellen was du vor einem Neubeginn/Neugeburt intuitiv machen würdest?

Astrologisch gesehen geht es jetzt sehr stark darum sich zurückzuziehen und sich bewusst zu werden was man, durch das über den ganzen Zyklus hinweg Erlebte, gelernt hat. Im Grunde ist das die differenzierteste Phase des ganzen Zyklus. Wir haben ganz viel verstanden, gelernt, sind gewachsen – aber jetzt dürfen wir unseren Standort bestimmen und entweder das Erfahrene tief sinken lassen und integrieren oder aber loslassen was ich nicht als stimmig erwiesen hat und davon befreit in den neuen Zyklus zu gehen. Dieser Prozess erfordert aber durch aus sehr viel Stille, Ruhe und Präsenz. Auch körperlich können wir uns jetzt eher ausgelaugt und erschöpft fühlen. Es geht wirklich um eine tiefe Integration und Reinigung, die aber auch eine Regeneration von uns fordert beziehungsweise ermöglicht. Wie soll das gelernte wirklich bei uns ankommen und seinen Platz finden, wenn wir gleich weiter hasten und die nächsten Höhepunkt erreichen wollen. Lebt man mit den Phasen des Mondzyklus wird einem schnell klar, dass wir diese Phase des Einatmens beziehungsweise des zurückgezogenen Auftanken brauchen, um auch wieder etwas geben zu können und aktiv zu kreieren. Kosmisch gesehen ist dies eine hoch intuitive spirituelle Phase in der du nicht nur verstehst kannst was war (und alles in einem ganzheitlichen Verständnis einordnen kannst), sondern oft schon eine Ahnung davon bekommen kannst was sein wird (ohne dass es dabei um konkrete Prophezeiung geht). Eine Art Anbindung an den ganz großen Zyklus des Lebens und dessen Weisheit. Um diese innere Stimme zu hören, ohne dass sie ein komplett verwirrt, ist es wichtig, dass du dir den Rückzugsraum gönnst, den du brauchst. Träume so viel wie du möchtest und so viel es geht.

Es ist eine Übergangsphase, die eine Verinnerlichung wie Reinigung von großer Intensität ermöglicht. Diese Phase kann auch sehr schmerzhaft sein, denn wir trennen uns vielleicht von enttäuschenden Partnerschaften, verlorenen Ideen oder „falschen“ Entscheidungen – wir Bereuen und Trauen. Dieses Trauern ermöglicht aber ein tiefes Annehmen dessen wie es ist – es ist ein Stück weit auch ein Frieden schließen mit dem was war. Auch um wieder bereit und frei für den nächsten Zyklus zu sein. Wie wundervoll, dass uns der Mondzyklus jeden Monat die Chance ermöglicht mit dieser machtvollen (wenn auch nicht klassisch aktiven) Energie und Weisheit zu arbeiten.

Wie kannst Du die Energie der balsamischen Mondphase für Dich nutzen oder sie mehr in Dein Leben holen?

Hier ein paar kleine Tipps:

YinYoga, Reinigungsprozesse aller Art (ja auch ganz konkret: zu Hause aufräumen), Rückzug von der Außenwelt, Fußzonenreflexmassage, Meditation, nach Innen lauschen, Entspannen und Empfangen, im Moment sein, Mit Bachblüten oder australischen Buschblüten arbeiten, Saunieren, Thermalbäder besuchen, Meersalzbad nehmen, Kreativ-künstlerisches (Malen/Singen/Töpfern/Schreiben – wie auch immer die Inspiration zu Dir kommen möchte) Ölanwendungen mit besonders entspannenden, wie hochfrequenten Ölen bspw. Sandelholz, Francinsens, Lavendel.


Alles Liebe
Eure Luisa

Astrologie Mondzyklus Transite